Protokoll der Sitzung des Erziehungsrates Grundschule und Kindergarten 5.04.2011

Protokoll der Sitzung des Erziehungsrates Grundschule und Kindergarten 5.04.2011

Anwesende:
Direktorin KG und GS: Dana Pavlicikova
 Direktor der ESK: Tom Hoyem, als Gast
Lehrer: C.Maddock,J. White, G.Spenlé, C. Mombards,B. Braun, L. Vitale,
Eltern: Frau Needham,Frau van Velsen,Frau Dalle Donne,
ITU: Herr Tamborini

Begrüßung: Frau Pavlicikova begrüßt die Anwesenden und bittet darum aus aktuellem Anlass mit Punkt 3 der Tagesordnung beginnen zu dürfen.

zu Punkt 3:
es gibt im Moment finanzielle Schwierigkeiten in der Kommission, was die Finanzierung derSchulen betrifft. Es gab jedoch noch nie Proteste von Seiten der Eltern, seit Herr Hoyem Direktor an europäischen Schulen ist.Nun ist am 12.04. eine große Demonstation der Eltern in Brüssel geplant, weil massive Einsparungen durch die Kommission angekündigt wurden.Es wurde am Budget für 2011 und 2012 massiv gekürzt.
 Herr Hoyem erklärt, wie sich der Haushalt für die europäischen Schulen zusammensetzt. Dazu gibt es ein System für Budgets, in das alle Länder der EU einzahlen, was fehlt, zahlt die EU. Das System wurde geändert, und die Kommision hat nun 171 Millionen Euro zum Aufteilen auf die Schulen. Die Länder finden diese Summe zu viel.
Es gibt im Moment 860 neue Schüler, die Kat.1 sind. Das kostet zu viel.
In Luxembourg gibt es eine 2. Schule, für die die Kommission nichts zahlen will. Die Kommission möchte 20% Geld einsparen, z.B. für die Zulagen für die Leute von den kleineren Ländern. Sie möchte die Zeit für die abgeordneten Lehrer auf 5 Jahre heruntersetzen, das Gehalt der angestellten Lehrer wird um 20% gekürzt.
Im April wird über SWALS entschieden, ebenso über SEN, wer „berechtigt“ ist, diesen Unterricht zu erhalten. Der II.Sprache-Unterricht kann nur mit mindestens 5 Kindern gestartet werden, auch z. B. in Physik –Französisch  müssen mindestens 5 Kinder sein.
Es ist also eine Reform im Schulsystem geplant. Das System an sich wird weiterbestehen, jedoch auf einem wesentlich niederen Niveau.
Geplant: es soll 3 Typen von Europäischen Schulen geben.
Herr Hoyem plant im Sept.2011  1001 Schüler an der Schule zu haben, derzeit sind es 944.Er möchte in Karlsruhe mehr Kat.3 Kinder aufnehmen. Die neue KITA bringt für die nächste Zeit den Nachwuchs. Unpädagogisch, und deshalb zu kritisieren, ist, dass SWALS- Unterricht nur Kat.1 und 2  Kinder bekommen können, ebenso SEN.
Die neuen jungen Kommissionäre sparen an Geld, was vollkommen unpädagogisch ist, zumal die Schulen eine soziale Aufgabe in der EU haben, die Eltern sich darauf verlassen und diese sehr wichtig ist. Es werden Einsparungen im pädagogischen Bereich geplant und die pädagogische Verantwortung bleibt außen vor.
Frau van Velzen, Vorsitzende der Elternvereinigung, lädt am 12.04.2011, zur Teilnahme an der Demonstration vor der Schule ein.Diese Demo soll gefilmt  und nach Brüssel weitergeleitet werden.Die PA hat alle Eltern informiert.
Kopie dazu liegt bei.
Herr Hoyem wendet ein, dass die Kommission nicht an Unruhen von Seiten der Eltern interessiert ist. Absicht ist, durch eine solche Demo die Kommission zu irritieren, jedoch nicht zu konfrontieren.

zu Punkt 2:
Genehmigung des letzten Protokolls:
Zu Seite 1: ok
Zu Seite 2: II.Sprache Französisch bleibt bestehen in Klasse 1 und 2, jedoch werden die Gruppen eventuell zusammengenommen.
Zu Seite 3. Renovierung der Toiletten: in Bau B hat dies wegen eines behinderten Kindes höchste Priorität.
     Es wurde Kontakt zu dem Architekten der Kantine aufgenommen, denn die
     Kantine ist unpraktisch und zu klein.
     Der Architekt hat eine Erweiterung geplant in Richtung Terrasse für ca. 35
     Plätze mehr mit eventuellem Kiosk für die älteren Schüler.
     Zu Seite 4. ok
     Zu Seite 5:  ok. Die neue Webseite ist von Freiwilligen der Schule gemacht
     worden.

    Zu Punkt 4:
    Annual schoolplanning
    Die SAC-Gruppe ist jetzt dafür zuständig. Diese ist jetzt geteilt in OS und
     GS und wurde im Januar 2011 im Verwaltungsrat vorgestellt.
     Frau Pavlicikova erklärt, dass in diesem annual plan ein Kalenderjahr
     praktisch  2 Schuljahre bedeutet. Der Plan liegt bei, wurde im Januar vom   
     Verwaltungsrat schon genehmigt.
     Auf die Frage von Frau van Velzen, ob dieses Dokument auch den Eltern
      vorgestellt wird, antwortet Frau Pavlicikova mit ja, aber ohne
     die Budget-Kosten.

     Zu Punkt 5:
    Wie läuft es im KG und GS im nächsten Schuljahr?
     Ende der Woche gibt es wieder in Brüssel eine Tagung wegen der neuen Lehr-
     Pläne für KG.Frau Pavlicikova hofft, dass durch das neue Dokument alle
     Bedürfnisse der Lehrer gedeckt werden.
     Für die Webseite wird dies überarbeitet. Ab September 2011 sind die neuen
     Lehrpläne verbindlich für alle KGs der ES.
     Die Eltern können ab September 2011 über die Webseite das neue Programm
     einsehen. Kindergarten ist ein großer Bedarf in allen Sektionen.
     In unserem KG läuft im Moment ein Projekt  über Kunst. Am 6.04. treffen
     sich zu diesem Projekt alle 4 beteiligten Schulen.
     Bei der Aufnahme in den KG werden die Kinder der ITU bevorzugt. Die
     deutsche KG-Assistentin ist schon lange erkrankt, die Vertretung läuft
     gut.
     Ein stabiles Team ist auch an der GS. In der deutschen Sektion werden durch
     Beendigung der Abgeordnetenzeit 2 neue Lehrkräfte, in der französischen
     Sektion auch 2 neue Lehrkräfte ab September kommen. In der englischen
     Sektion ist es noch ungewiss ( 1 Lehrer geht).Frau van Velzen meint, dass man
     ab dem 10.05. mehr sagen kann.
     Termine auf dem Schulkalender:
     15.04. Harmonic Tower: Klassen 1 und 2  , Thema:“ Freundlichkeit“
     15.04. „Dreck-weg-Tag“ in der GS
     ab 2.05. :“ General-Inspektion“ der gesamten Schule:
                   je 2 Inspektoren kommen in die GS und in die OS
                  ( die niederländ. Inspektorin , Frau de Graf,  und die estn.
                     Inspektorin in die GS, portugies. und dän. Inspektoren in OS)
                 Die Generalinpektion wird wahrscheinlich zukünftig die Teaminspekt-
                 ionen ersetzen.Eltern können auch mit den Inspektoren sprechen.
     7. Mai: Europatag in Durlach/Saumarkt: es nehmen teil: der „Kleine Chor“,
                 „ESKAdO“, die BigBand der GS und die Bläserklasse der OS
     18. Mai französisches Theater für alle Franzosen der GS + L II- Gruppen
     19.Mai: Abfahrt von Chor und Bigband nach Varese zum Chorfestival der ES
                 bis 22.05.
     23.Mai: „Grüne Woche“ der Klassen 1-3
  6. Juni: „Grüne Woche“ der 4.Klassen  bis 10.Juni
 19.06.2011 : Sommerfest der Schule, dieses Jahr mit neuer Gestaltung
 24.06.2011 : Sportfest der GS, Freitag nach Fronleichnam
28.Juni :     feierliche Verabschiedung der 5. Klassen
1. Juli  :      Sommerfest des KG
8. Juli:      1. Ferientag von KG und GS, Betreuung durch MOMI

Es wird in diesem Sommer ein Sommercamp für die Kinder angeboten in der Zeit vom 11.- 22. Juli 2011 auf dem Gelände der ESK.
Es sind schon 20 Kinder angemeldet. Wird von AWO durchgeführt, von ITU unterstützt. Findet statt von 8.00-18.00 Uhr statt, der Beitrag wird von ITU
Subventioniert, auf der Webseite wird geworben.
Es wird auch ein Fußball-Camp in der 1. Ferienwoche angeboten, findet zwischen 10.00 – 16.00 Uhr statt.
Es wird ein niederländisch/italienisches Abschiedsfest am 25.06.2011 geben.
Anfang: 17.00 Uhr,    Beginn mit einem Fußballspiel

zu Punkt 6:
die Richtlinien zu „Hausaufgaben“  und „Disziplin“ wurden mit Hilfe der Lehrer erstellt und in der Besprechung mit den Eltern vorgelegt.
„Hausaufgaben“ : es gibt Unterschiede für die Klassen 1 - 2 und  3-5.
Frau Pavlicikova hat die Philosophie und das System der Hausaufgaben für die Eltern erklärt. Ziel der Richtlinie ist eine Harmonisierung zwischen Sektionen aber auch zwischen einzelnen LehrerInnen und Klarheit für die Eltern. Auch von der Seite der Eltern wurde die Richtlinie begrüßt und unterstützt.
Die Richtlinien in drei Sprachen kommen auf die Webseite.
“Disziplin“
Auch diese Richtlinie wurde gemeinsam diskutiert und es wurde zugestimmt.
Diese Richtlinien kommen auf die Webseite der Schule. Das Aufnahmeformular wird einen Hinweis auf die Webseite mit allen Richtlinien der ESK beinhalten. 
.
Wenn die Schule bei bestimmten Verhaltensauffälligkeiten mitwirken soll, ist dies oft sehr schwierig. Manchmal kommen „private“ Angelegenheiten an den Tag, die aber, so versichert die Direktion, immer nur im Interesse und zum Wohle  des Kindes behandelt werden. Beide Seiten , Eltern und Schule, müssen in diesen Fällen mit“ offenen Karten“ spielen.

IC- Policy: was funktioniert gut, was nicht? Datenschutz!
                 Diese Dokument ist noch in Arbeit.
Herr Tamborini möchte wissen wie oft die Disziplinarmaßnahmen im Jahr angewendet werden müssen? Antwort: 2-3 mal

zu Punkt 5:
„Feedback“ zum „Tag der Offenen Tür“
Positiv: die Eltern konnten die Entwicklung vom KG bis zur GS sehen.
Die Spielecke für die kleineren Geschwister ersetzen nicht den Elternabend.
Starke Kritik: Das Hauptgericht in der Kantine war nicht gut.
                       Es kamen insgesamt nur sehr wenig neue Eltern.

Positiv für die Kinder: die Kinder fanden es gut in der Projektwoche in gemischten altersübergreifenden Gruppen zu arbeiten.
Für die Eltern war es nicht ganz klar, wie lange die Kinder in den Klassen bleiben müssen. Offiziell hieß es, bis 12.00 Uhr bleiben die Kinder beim Lehrer, dass die Eltern  so frei und interessiert herumlaufen und sich über alle Arbeiten aller Klassen informieren können.
Eine häufige Frage: wo ist die Anmeldung? Muss besser beschildert/beschrieben werden für das nächste Jahr.
Die Kaffee-Ecke  hat sich nicht rentiert.

Es kommen keine Punkte von den Lehrern.
Punkte der Eltern:
Aufsicht:
Die Eltern finden es gut, dass die Lehrer bei den Aufsichten die Warnwesten tragen.
Kritik bei den Aufsichten: die Aufsichten mischen sich zu wenig in die Streitereien der Kinder als Schlichter ein, nehmen zu wenig Anteil.
In Bau A sind  Aufsichten auch innen.
In Bau B sind Aufsichten auch innen seit November.
Es gibt immer bei allen Pausen 7 Aufsichten.
Die Aufsicht reagiert immer bei „starken „ Vorfällen.
II.Sprache
 die Kinder der II.Sprache, die von Bau A zu Bau B laufen müssen, haben zu viel Zeitverlust.
„Grüne Woche“
Die Eltern bitten die Lehrer die Präsentation über die „Grüne Woche“ in allen 3 Sprachen abzuhalten.
„Security“
Das Personal der Security ist oft sehr unhöflich zu den Eltern
„Raucherecke der OS-Schüler“
Diese Ecke liegt sehr ungünstig, da die kleinen Schüler durch den Qualm laufen müssen um zur Schule zu kommen.

Frau Pavlicikova beendet die Sitzung.

Karlsruhe, den 5.04.2011
Barbara Braun
(Protokollführung)

 

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