Gemeinsame Sitzung der Direktion und des EV-Vorstands am 5. März 2010

Gemeinsame Sitzung der Direktion und des EV-Vorstands am 5. März 2010

Anwesende: Herr Hoyem, Herr Da Torre, Frau Pavlcikova, Frau van Velzen, Frau Gorey, Frau Braunschweig, Frau Winthrop

Ernennung des neuen Stellvertretenden Direktors
Herr Hoyem berichtete, dass sich die Bewerber um das Amt des neuen Stellvertretenden Direktors für die Oberschule im Juni vorstellen werden.

Bowling für Haiti
Herr Hoyem freute sich mitteilen zu können, dass der Spendenbetrag für Haiti 10 000 Euro überschritten habe. Er hoffte, dass abschließend 15 000 Euro zusammenkommen würden. Dies wäre der größte Betrag, der von einer einzelnen Organisation in Karlsruhe gespendet wurde. Das Geld werde dem Bürgermeister für Schulen und Sport, Herrn Lenz, übergeben, der verantwortlich ist für Karlsruhe als UNICEF-Stadt 2010. Die Übergabe werde am 12. April um 11 Uhr im LAGO Bowling-Center stattfinden. Der Gründer der Europäischen Brunnengesellschaft, Professor Maier, der Haiti nach der Katastrophe besuchte, wird das Geld in Empfang nehmen. Der Betrag wird dafür verwendet, um auf Haiti für sauberes Wasser zu sorgen.

Umstrukturierung des Verwaltungsgebäudes
Herr Hoyem informierte die Sitzungsteilnehmer, dass ein professioneller Berater gebeten wurde, die Organisation und die Strukturen innerhalb der Verwaltung zu überprüfen, um festzustellen, ob die Effizienz verbessert werden kann. Gleichzeitig sei ein Architekt beauftragt worden, den verfügbaren Raum im ersten Stock des Verwaltungsgebäudes zu analysieren und die Schule zu beraten, wie die Büroräume angeordnet sein sollten, um bestmöglich genutzt werden zu können.

SAC (School Advisory Council/Schulbeirat)
Die nächste SAC-Sitzung wurde vorläufig für den 29. April um 15.45 Uhr angesetzt (Ort: Konferenzraum). Herr Hoyem betonte, dass der SAC sich dynamisch entwickeln solle und dass die Sitzungen offen sind.
Um hierfür so viele Eltern wie möglich zu erreichen, schlug die EV vor, ein Informationspaket vorzubereiten. Denn viele Eltern wüssten nicht, was der SAC ist und wie er arbeitet.
Die Einladung zur SAC-Sitzung wird in französischer, englischer und deutscher Sprache verschickt. Sie wird die Berichte der Arbeitsgruppen enthalten, sodass jeder sich im Voraus über die bereits geleistete Arbeit informieren kann.
Die Einladung und die Arbeitsgruppenberichte werden am Tag der offenen Tür (24. April) fertig vorliegen und können dann an die Eltern verteilt werden, um ihr Interesse am SAC zu wecken.
Wenn nötig, werden die NAMI-Organisatoren hinzugezogen, damit die kleineren Kinder beaufsichtigt werden können, während die Eltern an der SAC-Sitzung teilnehmen.
Action: Frau Pavlicikova

Die EV bat darum, dass die Strukturen der Arbeitsgruppen, des Schulbeirats (SAC), des Verwaltungsrats, des Erziehungsrats, des Finanzrats und der Direktion klar erläutert werden, damit für alle ersichtlich sei, wie der Informationsfluss (in beide Richtungen) und die daraus resultierenden Entscheidungen den Schulentwicklungsplan beeinflussen. Man hoffe, dass der Entwicklungsplan klare Ziele und Prioritäten für die Schule setzen werde. Es wurde klargestellt, dass es nicht im Aufgabenbereich des Schulbeirats liege, den Schulentwicklungsplan zu erstellen, und es wurde festgestellt, dass es zu mehreren Themen bereits „Entwicklungspläne“ gebe. Da dies zu Verwirrung führen könne, bat die EV darum, dass diese klarer definiert und transparenter gemacht werden, sodass sie im Zusammenhang mit der gesamten kurz- und langfristigen Entwicklung der Schule gesehen werden können.

Projektwoche und Tag der offenen Tür
Frau van Velzen berichtete, dass für die Projektwoche etwa 21 Projekte in Planung seien. Für 12 davon sei eine Finanzierungshilfe von der EV beantragt worden. Über diese Anträge werde auf der nächsten Ausschuss-Sitzung der EV entschieden. Die EV äußerte sich erfreut über die Bandbreite der Projekte, die von Lehrern vorgeschlagen wurden, und betrachtete die Reaktion der Lehrer auf die angebotene Finanzierungshilfe als sehr positiv.

Die Verleihung der Buch-Preise wird am Tag der offenen Tür stattfinden. Die Idee dazu wurde von einigen Lehrern sehr positiv aufgenommen, und es bestand die Ansicht, dass diese öffentliche Anerkennung der Leistungen unserer Schüler der ganzen Schule zugute kommen wird. Die Direktion schlug der EV vor, bei der nächsten Lehrerkonferenz (am 18. März) direkt mit den Lehrern darüber zu sprechen. Die EV befürwortete auch die Idee, einen „Preis des Direktors“ zu verleihen, und fragte Herrn Hoyem, ob er ein Buch spenden und einen Gewinner für diesen Preis aussuchen wolle. Herr Hoyem versprach, diesen Vorschlag wohlwollend zu prüfen.

Permanence-Raum
Herr Da Torre berichtete, dass bisher noch nichts geschehen sei, um den Permanence-Raum schöner zu gestalten. Die EV betonte nochmals, dass finanzielle Mittel dafür seit Beginn des Schuljahres bereitstehen, um die Arbeitsatmosphäre in dem Raum zu verbessern. Herr Da Torre sagte, dass Herr Saïdi und andere zurate gezogen wurden, um zu entscheiden, was getan werden kann.

Abi-Ball

Herr Da Torre berichtete, dass die 6. Klasse bei der Organisation des diesjährigen Abi-Balls leider keine vielversprechenden Fortschritte mache. Es wurde vorgeschlagen, das Abi-Team sofort bei der Zielsetzung und der Erreichung seiner Ziele zu beraten. Von Jahrgang zu Jahrgang könne es immer wieder Schwierigkeiten geben, und ein schwächerer Jahrgang brauche mehr Unterstützung dabei, sich zu organisieren und die Finanzierung zu bewältigen.

Ausfallstunden

Frau van Velzen berichtete noch einmal, dass die Eltern sehr besorgt seien über die Zahl der Unterrichtsstunden, die aus unterschiedlichen Gründen ausfallen, wodurch der Unterrichtstoff offensichtlich nicht entsprechend abgedeckt werden könne. Wie schon in vorangegangenen Sitzungen erwähnt, braucht die EV genaue Informationen über die tatsächliche Zahl der ausgefallenen Stunden und die Gründe dafür (Krankheit, Fortbildung, Teilnahme an Arbeitsgruppen in Brüssel usw.), um angemessen reagieren zu können. Die EV berichtete, dass einige Eltern inzwischen selbst Buch darüber führen. Herr Hoyem sagte, dass seiner Ansicht nach das Budget, das Brüssel für Vertretungslehrer bereitstellt, nicht ausreichend sei – trotz wiederholter Forderungen nach mehr finanziellen Mitteln. Die Stellvertretenden Direktoren wurden gebeten, die notwendige Statistik über die Ausfallstunden zu führen, damit die EV sie analysieren könne.

Action: Herr Da Torre, Frau Pavlicikova

Schulprogramme

Die EV forderte nochmals, dass Schüler und Eltern besser über die Schulprogramme gegen Drogen, Alkohol, Rauchen, Mobbing u. a. Bescheid wissen sollten. Es reiche nicht aus, die Schüler auf die Website der ESK zu verweisen, und ein kurzer Absatz in der Schulordnung erkläre nicht ausreichend die verschiedenen Konsequenzen unakzeptablen Benehmens. Die EV bat darum, dass die Programme gegen alle Arten unsozialen Verhaltens in der ganzen Schule dauerhaft sichtbarer gemacht werden und dass alle Eltern Informationen über diese Programme erhalten sollten.

Neue Rechner für Mathematik

Da ein neuer Mathematik-Lehrplan eingeführt wird, muss für alle Schüler der Klassen 4 und 6 ein neuer Mathe-Rechner angeschafft werden. Die EV bat darum, dass die Schule die Eltern rechtzeitig vor Schuljahresbeginn darüber informiert. Herr Da Torre sagte, dass im Mai eine neue Version dieses Rechners auf den Markt komme und dass bis dahin keine Entscheidung getroffen werden sollte. Herr Hoyem erwähnte, dass im März eine Direktorenkonferenz stattfinde, und dass er auf eine allgemeine Entscheidung über den Kauf von Rechnern hoffe.

Tanz in den Mai

Frau van Velzen kündigte an, dass die EV am 30. April einen „Tanz in den Mai“ organisieren werde. Eintrittskarten werden an alle Eltern, Lehrer und Angestellten mit ihren Partnern verkauft. Die Karten werden am Tag der offenen Tür angeboten.

Aufbau neuer Verbindungen mit Kooperationspartnern

Herr Hoyem äußerte den Wunsch, eine Gruppe von Eltern aus dem Unternehmensbereich zu gründen, die bereit seien, sich zweimal im Jahr zu einem Meinungs- und Ideenaustausch zu treffen. Es solle sich dabei um informelle Treffen von Menschen handeln, die daran interessiert seien, für Schüler Brücken zu bauen zwischen Schule und beruflicher Tätigkeit. Außerdem solle so ein größeres Interesse daran geweckt werden, was die ESK Eltern und Schülern durch vorhandene berufliche und geschäftliche Verbindungen zu bieten hat.

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